Weltreise Basics

Was tun mit Job, Wohnung und Auto!

Der erste Gedanke einer Weltreise ist phänomenal. Was man alles sehen und erleben wird, raus aus dem Alltag, rein in die Abenteuer. Die nächsten Gedanken sind dann wieder ernüchternd und drehen sich um die Fragestellungen rund um Familie, Freunde, Job, Wohnung und Auto. Genau darum geht es in diesem Beitrag. Du findest Antworten auf die Fragen:

  • Weltreise und Job, welche Möglichkeiten habe ich?
  • Wohnung behalten, kündigen oder doch untervermieten?
  • Was tun mit dem Auto?
Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 – Der Job

Die Job Frage scheint für viele Menschen, welche mit dem Gedanken einer Weltreise spielen, die größte Herausforderung zu sein. Im Endeffekt hängt die Entscheidung stark davon ab, wie lange man verreisen möchte. Sind es 4 Wochen, 6 Monate oder möchtest du lieber komplett frei sein? Jede Option bietet ihre eigenen Vor- und Nachteile, ein Master Rezept gibt es nicht. Doch welche Optionen hast du?

Option 1 – Unbezahlter Urlaub → 6 – 10 Wochen

Einige Arbeitgeber gestatten dir, für eine längere Auszeit unbezahlten Urlaub zu nehmen. Du erhältst während dieser Zeit kein Gehalt, hast aber die Sicherheit, dass du nach deiner Auszeit wieder bei deinem Arbeitgeber einsteigen kannst. Dein Arbeitsvertrag besteht in dieser Zeit weiterhin und auch deine Kündigungsregeln bleiben bestehen. In der Regel ist hierfür eine gewisse Vorlaufzeit notwendig, damit du deine Themen sauber übergeben und dein Arbeitgeber sich auf die fehlende Arbeitskraft einstellen kann.

Das klingt doch erstmal sehr geil, aber Achtung! Hier musst du aufpassen:

Deine Sozialversicherungen wie Kranken- und Pflegeversicherung bleiben nur bis 4 Wochen nach Beginn des unbezahlten Urlaubs bestehen. 

Bedeutet, du musst dich anschließend entweder privat versichern oder freiwillig bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Die monatlich Beiträge während der Weltreise musst du in dieser Zeit aus eigener Tasche zahlen. Die Option ergibt also nur Sinn, wenn du deinen Jahresurlaub von zum Beispiel 25 Tagen mit der Auszeit von 20 unbezahlte Urlaubstagen kombinierst. Andernfalls musst du die Zusatzkosten durch die private oder freiwillig gesetzliche Versicherung während deiner Reise einkalkulieren.

Ein Musterschreiben für die Beantragung auf unbezahlten Urlaub sowie weitere Tipps kannst du dir unter arbeitsvertrag.org anschauen.

Kapitel 1 – Der Job

Die Job Frage scheint für viele Menschen, welche mit dem Gedanken einer Weltreise spielen, die größte Herausforderung zu sein. Im Endeffekt hängt die Entscheidung stark davon ab, wie lange man verreisen möchte. Sind es 4 Wochen, 6 Monate oder möchtest du lieber komplett frei sein? Jede Option bietet ihre eigenen Vor- und Nachteile, ein Master Rezept gibt es nicht. Doch welche Optionen hast du?

Option 1 – Unbezahlter Urlaub → 6 – 10 Wochen

Einige Arbeitgeber gestatten dir, für eine längere Auszeit unbezahlten Urlaub zu nehmen. Du erhältst während dieser Zeit kein Gehalt, hast aber die Sicherheit, dass du nach deiner Auszeit wieder bei deinem Arbeitgeber einsteigen kannst. Dein Arbeitsvertrag besteht in dieser Zeit weiterhin und auch deine Kündigungsregeln bleiben bestehen. In der Regel ist hierfür eine gewisse Vorlaufzeit notwendig, damit du deine Themen sauber übergeben und dein Arbeitgeber sich auf die fehlende Arbeitskraft einstellen kann.

Das klingt doch erstmal sehr geil, aber Achtung! Hier musst du aufpassen:

Deine Sozialversicherungen wie Kranken- und Pflegeversicherung bleiben nur bis 4 Wochen nach Beginn des unbezahlten Urlaubs bestehen. 

Bedeutet, du musst dich anschließend entweder privat versichern oder freiwillig bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Die monatlich Beiträge während der Weltreise musst du in dieser Zeit aus eigener Tasche zahlen. Die Option ergibt also nur Sinn, wenn du deinen Jahresurlaub von zum Beispiel 25 Tagen mit der Auszeit von 20 unbezahlte Urlaubstagen kombinierst. Andernfalls musst du die Zusatzkosten durch die private oder freiwillig gesetzliche Versicherung während deiner Reise einkalkulieren.

Ein Musterschreiben für die Beantragung auf unbezahlten Urlaub sowie weitere Tipps kannst du dir unter arbeitsvertrag.org anschauen.

Option 2 – Jobwechsel → 3-6 Monate

Sollte der bezahlte Urlaub keine Option für deinen Chef oder dich sein, dann kannst du natürlich auch einen Jobwechsel in Erwägung ziehen. Klingt verrückt? Ist es aber gar nicht.
Je nach beruflichen Background und Branche hast du aufgrund des guten Arbeitsmarktes durchaus die Möglichkeit, einen neuen Job unter Berücksichtigung deiner Auszeit zu ergattern. So kommst du von deiner Reise zurück, hast einen neuen Job und gleichzeitig ein sicheres Einkommen.

Option 2 – Jobwechsel → 3-6 Monate

Sollte der bezahlte Urlaub keine Option für deinen Chef oder dich sein, dann kannst du natürlich auch einen Jobwechsel in Erwägung ziehen. Klingt verrückt? Ist es aber gar nicht.
Je nach beruflichen Background und Branche hast du aufgrund des guten Arbeitsmarktes durchaus die Möglichkeit, einen neuen Job unter Berücksichtigung deiner Auszeit zu ergattern. So kommst du von deiner Reise zurück, hast einen neuen Job und gleichzeitig ein sicheres Einkommen.

Option 3 – Sabbatical oder auch Sabbatjahr → 3 – 12 Monate

Jeder spricht davon, doch was genau ist dieses berüchtigte Sabbatical?

Der Begriff Sabbatjahr stammt ursprünglich aus der Tora, hier wird dieses Jahr als 7. Jahr in einer Reihe genannt. In diesem Jahr sollen Äcker und Felder nicht bewirtschaftet und  Sklaven freigelassen werden. Der Gedanke dahinter war einfach, Ressourcen sollten nachwachsen und die Erde hatte ein Jahr Zeit sich zu Erholen. Der Grundgedanke ist heute derselbe, nur dass der Mensch im Vordergrund steht und nicht die Natur – du kannst das Jahr also nutzen, um neue Kräfte zu sammeln oder dich komplett neu zu orientieren.  Quelle: sabbatjahr.org

Nutzt du das Sabbatical für die Möglichkeit einer Weltreise, hast du verschiedene Möglichkeiten. Diese sind natürlich davon abhängig, welches Modell dein Arbeitgeber unterstützt. In Deutschland ist die Anzahl der Firmen, die ihren Mitarbeitern ein Sabbatical anbieten, noch recht überschaubar. In der Regel sind es die großen Firmen, die einen Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum leichter ersetzen können. Die Zahl der Arbeitgeber steigt jedoch. Häufig ist das Angebot auf ein Modell beschränkt.

Sabbatical – Modelle

Du baust dir mithilfe eines Langzeitkontos Überstunden an und brauchst diese während deines Sabbatical auf (auch in Kombination mit unbezahltem Urlaub möglich).

Du sparst über mehrere Jahre hinweg deine Urlaubstage, Boni oder Weihnachtsgeld und baust die angesammelten Wertguthaben über die Zeit deines Sabbatical Stück für Stück ab.

Du lässt dir über einen bestimmten Zeitraum nur einen bestimmten Anteil deines Gehalts auszahlen – zum Beispiel 60 % über einen Zeitraum von einem Jahr. In deinem Sabbatical Jahr erhältst du die restlichen 40 %, die du quasi angespart hast.

Wie alles im Leben hat auch dieses Modell Vor- und Nachteile:

Vorteile:

  • Jobsicherheit, da du bei deinem Arbeitgeber weiterhin angestellt bist.
  • Sicheres monatliches Einkommen, daher bessere finanzielle Unabhängigkeit.
  • Dein Arbeitgeber und du zahlen während deines kompletten Sabbaticals weiterhin in die Sozialversicherung ein. Es entsteht somit kein Loch in der Rentenversicherung, auch deine Kranken- und Pflegeversicherung bleibt bestehen.

Nachteile:

  • Nicht jeder Arbeitgeber bietet ein Sabbatical an.
  • Es ist eine gewisse Vorlaufzeit notwendig, damit du genügend Arbeitszeit oder Wertguthaben ansparen kannst.
  • Fester Zeitpunkt, an dem du in dein “altes” Leben zurückkehren wirst.
  • Zeitlich begrenzt, in der Regel auf maximal 12 Monate.
Option 3 – Sabbatical oder auch Sabbatjahr → 3 – 12 Monate

Jeder spricht davon, doch was genau ist dieses berüchtigte Sabbatical?

Der Begriff Sabbatjahr stammt ursprünglich aus der Tora, hier wird dieses Jahr als 7. Jahr in einer Reihe genannt. In diesem Jahr sollen Äcker und Felder nicht bewirtschaftet und  Sklaven freigelassen werden. Der Gedanke dahinter war einfach, Ressourcen sollten nachwachsen und die Erde hatte ein Jahr Zeit sich zu Erholen. Der Grundgedanke ist heute derselbe, nur dass der Mensch im Vordergrund steht und nicht die Natur – du kannst das Jahr also nutzen, um neue Kräfte zu sammeln oder dich komplett neu zu orientieren.  Quelle: sabbatjahr.org

Nutzt du das Sabbatical für die Möglichkeit einer Weltreise, hast du verschiedene Möglichkeiten. Diese sind natürlich davon abhängig, welches Modell dein Arbeitgeber unterstützt. In Deutschland ist die Anzahl der Firmen, die ihren Mitarbeitern ein Sabbatical anbieten, noch recht überschaubar. In der Regel sind es die großen Firmen, die einen Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum leichter ersetzen können. Die Zahl der Arbeitgeber steigt jedoch. Häufig ist das Angebot auf ein Modell beschränkt.

Sabbatical – Modelle

Du baust dir mithilfe eines Langzeitkontos Überstunden an und brauchst diese während deines Sabbatical auf (auch in Kombination mit unbezahltem Urlaub möglich).

Du sparst über mehrere Jahre hinweg deine Urlaubstage, Boni oder Weihnachtsgeld und baust die angesammelten Wertguthaben über die Zeit deines Sabbatical Stück für Stück ab.

Du lässt dir über einen bestimmten Zeitraum nur einen bestimmten Anteil deines Gehalts auszahlen – zum Beispiel 60 % über einen Zeitraum von einem Jahr. In deinem Sabbatical Jahr erhältst du die restlichen 40 %, die du quasi angespart hast.

Wie alles im Leben hat auch dieses Modell Vor- und Nachteile:

Vorteile:

  • Jobsicherheit, da du bei deinem Arbeitgeber weiterhin angestellt bist.
  • Sicheres monatliches Einkommen, daher bessere finanzielle Unabhängigkeit.
  • Dein Arbeitgeber und du zahlen während deines kompletten Sabbaticals weiterhin in die Sozialversicherung ein. Es entsteht somit kein Loch in der Rentenversicherung, auch deine Kranken- und Pflegeversicherung bleibt bestehen.

Nachteile:

  • Nicht jeder Arbeitgeber bietet ein Sabbatical an.
  • Es ist eine gewisse Vorlaufzeit notwendig, damit du genügend Arbeitszeit oder Wertguthaben ansparen kannst.
  • Fester Zeitpunkt, an dem du in dein “altes” Leben zurückkehren wirst.
  • Zeitlich begrenzt, in der Regel auf maximal 12 Monate.
Option 4 – Kündigen → Grenzenlose Freiheit

Die mutigste Option von allen – kündigen ohne Aussicht auf etwas Neues. Einfach den Job aufgeben und sich fallen lassen. Hier hast du grenzenlose Freiheit. Du kannst selbst entscheiden, wann und ob du in dein altes Leben zurückkehren möchtest – klingt im ersten Moment sehr verlockend, hat aber auch verdammt viele Nachteile.

  • Fehlendes monatliches Einkommen
  • Fehlende Sozialversicherung
  • Loch in der Rentenkasse
  • Auswirkungen auf dein Lebenslauf ungewiss
  • Das Gefühl Arbeitslos zu sein, ist nicht für jeden etwas
  • Ungewisse Zukunft
  • Schwierigkeiten im Alltag, da ein Job oder monatliches Einkommen häufig die Voraussetzung für den Erhalt von Dienstleistungen sind (Kreditanfrage, Mietwohnung, Kreditkartenbeantragung, u.v.m)
Option 4 – Kündigen → Grenzenlose Freiheit

Die mutigste Option von allen – kündigen ohne Aussicht auf etwas Neues. Einfach den Job aufgeben und sich fallen lassen. Hier hast du grenzenlose Freiheit. Du kannst selbst entscheiden, wann und ob du in dein altes Leben zurückkehren möchtest – klingt im ersten Moment sehr verlockend, hat aber auch verdammt viele Nachteile.

  • Fehlendes monatliches Einkommen
  • Fehlende Sozialversicherung
  • Loch in der Rentenkasse
  • Auswirkungen auf dein Lebenslauf ungewiss
  • Das Gefühl Arbeitslos zu sein, ist nicht für jeden etwas
  • Ungewisse Zukunft
  • Schwierigkeiten im Alltag, da ein Job oder monatliches Einkommen häufig die Voraussetzung für den Erhalt von Dienstleistungen sind (Kreditanfrage, Mietwohnung, Kreditkartenbeantragung, u.v.m)
Unsere Entscheidung

Wir haben nicht lange überlegen müssen. Für uns beide stand von Anfang an fest – wir kündigen! Ja man, wir wollen frei sein. Wir wollten von Anfang an einen Cut, ein Abenteuer und vor allem sind wir uns gar nicht so sicher wie lange wir weg sein wollen. Das ist nicht für jeden Menschen etwas, da Sicherheit doch schon sehr attraktiv sein kann. Wir wagen uns aber an dieses Abenteuer, sind gespannt und voller Freude was uns erwartet. Vielleicht sind die Ängste und Gedanken nach der Rückkehr ja völlig unnötig? Wir wissen es nicht, werden es aber definitiv darüber berichten.

Kapitel 2 – Die Wohnung

Ein heikles Thema ist sicher die Wohnung, unser Zuhause und vor allem unser Rückzugsort. Wir fühlen uns in unserer Wohnung pudelwohl, haben uns vor einem Jahr komplett neu eingerichtet und unseren ganz persönlichen Palast errichtet. Das aufzugeben war anfangs eines der größten „ABER”. Welche Möglichkeiten hast du?

Option 1 – Wohnung leer stehen lassen

Eine Wohnung leer stehen zu lassen kann ein enormer Kostenfaktor sein, je nachdem wie hoch deine Miete oder dein Kredit zur Abzahlung deines Eigentums ist. Eignen tut sich dies vor allem für sehr kurze Reisen oder Personen, die die zusätzlichen Kosten in ihrer Reiseplanung einkalkulieren können. Der Vorteil besteht natürlich darin, dass du dir keine Gedanken machen musst, wohin mit deinen Möbeln und du direkt bei Ankunft dein Vertrautes zu Hause wieder hast.

Option 1 – Wohnung leer stehen lassen

Eine Wohnung leer stehen zu lassen kann ein enormer Kostenfaktor sein, je nachdem wie hoch deine Miete oder dein Kredit zur Abzahlung deines Eigentums ist. Eignen tut sich dies vor allem für sehr kurze Reisen oder Personen, die die zusätzlichen Kosten in ihrer Reiseplanung einkalkulieren können. Der Vorteil besteht natürlich darin, dass du dir keine Gedanken machen musst, wohin mit deinen Möbeln und du direkt bei Ankunft dein Vertrautes zu Hause wieder hast.

Option 2 – Wohnung untervermieten

Als Eigentümer mit Sicherheit eine sinnvolle Variante. Als Mieter jedoch eine schwierige Angelegenheit, da nicht jeder Vermieter dabei zustimmen wird. Solltest du allerdings das OK erhalten, ist diese Option auf jeden Fall ein Blick wert.
Du kannst dazu einfach auf einen der vielen Plattformen (WG-gesucht, Immobilienscout24) oder im Freundeskreis nach einem Untermieter suchen. 

Packe deine persönlichen und wertvollen Sachen in den Keller, zu deiner Familien oder zu Freunden. Im Idealfall bekommst du die Wohnung möbliert vermietet, dann ersparst du dir zudem noch das Ausräumen der Wohnung und Verstauen deiner Möbel. Das Schöne daran, nach dem Ende deiner Weltreise kannst du in deine gewohnte Base nach Hause zurückkehren.

Das klingt jetzt super einfach – ein wenig mehr gehört natürlich doch dazu – achten solltest du auf einen korrekten Untermietvertrag (eine Vorlage findest du hier). Schadensfälle sollten vertraglich geregelt sein, Kündigungsfristen eingehalten werden und im Falle eines Notfalls sollte ein Ansprechpartner vor Ort sein.

Option 2 – Wohnung untervermieten

Als Eigentümer mit Sicherheit eine sinnvolle Variante. Als Mieter jedoch eine schwierige Angelegenheit, da nicht jeder Vermieter dabei zustimmen wird. Solltest du allerdings das OK erhalten, ist diese Option auf jeden Fall ein Blick wert.
Du kannst dazu einfach auf einen der vielen Plattformen (WG-gesucht, Immobilienscout24) oder im Freundeskreis nach einem Untermieter suchen. 

Packe deine persönlichen und wertvollen Sachen in den Keller, zu deiner Familien oder zu Freunden. Im Idealfall bekommst du die Wohnung möbliert vermietet, dann ersparst du dir zudem noch das Ausräumen der Wohnung und Verstauen deiner Möbel. Das Schöne daran, nach dem Ende deiner Weltreise kannst du in deine gewohnte Base nach Hause zurückkehren.

Das klingt jetzt super einfach – ein wenig mehr gehört natürlich doch dazu – achten solltest du auf einen korrekten Untermietvertrag (eine Vorlage findest du hier). Schadensfälle sollten vertraglich geregelt sein, Kündigungsfristen eingehalten werden und im Falle eines Notfalls sollte ein Ansprechpartner vor Ort sein.

Option 3 – Wohnung kündigen

Das ist natürlich ein mutiger Schritt, du gibst dein Zuhause auf und hast für die Zeit deiner Reise keinen Rückzugsort mehr. Kommst du zurück in deine Heimat, bist du im worst-case zunächst auf deine Freunde oder Familie zur Unterbringung angewiesen.
Vor der Weltreise ist diese Option im ersten Moment aber die einfachste und unkomplizierteste – man muss keinen neuen Nachmieter suchen, braucht sich während der Reise keine Gedanken um die Wohnung machen und auch die Kosten für Miete entfallen. Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass die Rückkehr deutlich schwieriger wird.  Aufgrund des fehlenden Einkommensnachweises kann sich die Wohnungssuche in vielen Fällen als problematisch erweisen. Zudem musst du dir die Frage stellen, ob du deine Möbel verkaufen oder einlagern möchtest. Drei Möglichkeiten ergeben sich dabei für dich:

  • Du kannst deine Schätze bei Familie oder Freunden unterbringen.

  • Du kannst deine Möbel verkaufen, was dein Reisebudget nochmals erhöht. Beachte aber, dass du vieles davon bei der Rückkehr wieder benötigen wirst.

  • Du kannst deine Möbel und Wertsachen über die Reisezeit hinweg einlagern.  Die Einlagerung über dafür spezialisierte Firmen in großen Hallen oder Storage Rooms ist jedoch recht kostspielig. In Stuttgart kostet so ein Lagerraum (6-7 m²) locker mal 30 € pro WOCHE! Auf das Jahr hochgerechnet sind das ca. 1.500 €, die du nur für die Einlagerung deiner Möbel und Wertsachen einkalkulieren musst.

Alternativ kannst du bei Ebay Kleinanzeigen oder im Familien- und Freundeskreis nach leerstehende Hallen oder Dachböden Ausschau halten, die eine kostengünstige oder kostenlose Alternative zu Storage Rooms sind. Beachte aber, in solchen Lagerräumen sind deine Wertsache überwacht, versichert und klimatisiert. Schäden oder Diebstahl sind dadurch komplett abgedeckt.

Option 3 – Wohnung kündigen

Das ist natürlich ein mutiger Schritt, du gibst dein Zuhause auf und hast für die Zeit deiner Reise keinen Rückzugsort mehr. Kommst du zurück in deine Heimat, bist du im worst-case zunächst auf deine Freunde oder Familie zur Unterbringung angewiesen.
Vor der Weltreise ist diese Option im ersten Moment aber die einfachste und unkomplizierteste – man muss keinen neuen Nachmieter suchen, braucht sich während der Reise keine Gedanken um die Wohnung machen und auch die Kosten für Miete entfallen. Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass die Rückkehr deutlich schwieriger wird.  Aufgrund des fehlenden Einkommensnachweises kann sich die Wohnungssuche in vielen Fällen als problematisch erweisen. Zudem musst du dir die Frage stellen, ob du deine Möbel verkaufen oder einlagern möchtest. Drei Möglichkeiten ergeben sich dabei für dich:

  • Du kannst deine Schätze bei Familie oder Freunden unterbringen.

  • Du kannst deine Möbel verkaufen, was dein Reisebudget nochmals erhöht. Beachte aber, dass du vieles davon bei der Rückkehr wieder benötigen wirst.

  • Du kannst deine Möbel und Wertsachen über die Reisezeit hinweg einlagern.  Die Einlagerung über dafür spezialisierte Firmen in großen Hallen oder Storage Rooms ist jedoch recht kostspielig. In Stuttgart kostet so ein Lagerraum (6-7 m²) locker mal 30 € pro WOCHE! Auf das Jahr hochgerechnet sind das ca. 1.500 €, die du nur für die Einlagerung deiner Möbel und Wertsachen einkalkulieren musst.

Alternativ kannst du bei Ebay Kleinanzeigen oder im Familien- und Freundeskreis nach leerstehende Hallen oder Dachböden Ausschau halten, die eine kostengünstige oder kostenlose Alternative zu Storage Rooms sind. Beachte aber, in solchen Lagerräumen sind deine Wertsache überwacht, versichert und klimatisiert. Schäden oder Diebstahl sind dadurch komplett abgedeckt.

Unsere Entscheidung

Unsere Wohnung aufzugeben fällt uns beiden sehr schwer. Nicht nur, weil sie wunderschön ist – nein, wir sind im Begriff alles aufzugeben, unsere Base zu verlassen Raus in die Welt zu stolpern ohne sagen zu können – lass uns nachhause gehen! Ab dem 01.01.2020 ist die Welt unser neues Zuhause. Da wir uns nicht sicher sind, wann wir zurückkommen werden und wir uns unsere berufliche Zukunft offen lassen, wissen wir schlussendlich noch nicht wo wir landen werden. Daher haben wir den Entschluss gefasst und unsere Wohnung gekündigt, alles andere wäre unseren Vermietern aber auch uns selbst nicht fair und gerecht gewesen.

Funfact
Vor etwas mehr als einem Jahr sind wir zusammen in eine traumhaft schöne Wohnung gezogen und haben uns komplett neu eingerichtet. Jetzt – ein Jahr später – verkaufen wir den Großteil und geben die Wohnung auf, um auf Weltreise zu gehen! Anfangs war das eines unserer größten „ABER“.

Kapitel 3 – Das Auto

Ein Auto bedeutet Mobilität und somit Freiheit. Doch was machst du mit deinem Gefährt während deiner Reise? Auch hier stellt sich wieder die Frage – Freiheit oder Sicherheit? Klar ist ein Auto auf Reisen eher ein kleiner Klotz am Bein jedoch eine enorme Erleichterung, wenn man wieder zurück ist. Trotzdem stellt sich die Frage – behalten oder verkaufen?

Option 1 – Das Auto behalten

Hier verhält es sich wie mit der Wohnung #2.1 – Wohnung leer stehen lassen.

Du behältst dein Auto…

  • … und meldest es nicht ab. Die anfallenden Kosten wie KFZ-Steuer und Versicherung fallen weiterhin an. Das Fahrzeug kann auch auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt werden. Für kurze Reisen mit Sicherheit sinnvoll, da du dir den Weg zur Zulassungsstelle und den Schriftverkehr mit der Versicherung sparst. Für langfristige Reisen ein zusätzlicher Kostenfaktor, der sich unserer Meinung nach nicht lohnt.

  • …und überbrückst deine Reisezeit mit einem Saisonkennzeichen. Der Vorteil, KFZ-Steuer und Versicherung fallen während dieser Zeit nicht an, du sammelst jedoch bei einer Zulassung >6 Monate weiterhin Schadenfreiheitsjahre. Für den Zeitraum außerhalb der Saison benötigst du ebenfalls einen privaten Stellplatz. Diese Option ist für allem für Reisen zwischen 3 und 6 Monate interessant.

  • …, meldest es jedoch ab. Das Fahrzeug darf aufgrund der fehlenden Zulassung nicht mehr auf der öffentliche Straße geparkt werden. Du benötigst also einen privaten Stellplatz oder eine Garage. Die KFZ-Versicherung und Steuern fallen während diese Zeit nicht an, du musst aber mit Mietkosten für einen Stellplatz rechnen. Zu beachten ist zudem, dass du in dieser Zeit keine weiteren Schadensfreiheitsjahre angerechnet bekommst. Vor allem in Jungen Jahren nicht ganz unwichtig, da dir jedes Jahr langfristig Versicherungskosten reduzieren.

  • …, vermietest es aber während deiner Reisezeit. Vielleicht kennst du bereits jemanden, der schon immer mal dein Auto besitzen wollte?
    Dann stelle dein Fahrzeug doch für den Zeitraum der Reise zur Miete und decke damit die anfallenden Kosten teilweise oder komplett ab.

Option 2 – Das Auto verkaufen

Für Langzeitreisen bietet es sich an, das Auto zu verkaufen. Dafür solltest du dir viel Zeit einplanen, damit du dein Fahrzeug nicht panisch kurz vor Reisebeginn verscherbeln musst. Einen hohen Verkaufspreis erzielen zu wollen ist aber wohl selbstverständlich.

Unser Tipp: Achte auf die richtige Saison Zum Beispiel lässt sich ein Cabrio im Herbst und Winter schlechter verkaufen. Wenn du die Möglichkeit hast, ziehe den Verkauf idealerweise im Frühling in Erwägung, dein Geldbeutel wird es dir danken. Kurze Überbrückungen können notfalls per Car-Sharing Angebote abgedeckt werden. Häufig gibt es günstige Tarife für Kurzstrecken, die nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt werden können.

Unsere Entscheidung

Für lange Fernreisen > 1 Jahr kam für uns nur die Vermietung oder der Verkauf infrage. Um Standschäden am Fahrzeug zu vermeiden, Mietkosten zu reduzieren und die Suche  nach PKW-Mietern zu vermeiden haben wir uns für den Verkauf entschieden. Zum Zeitpunkt der Weltreise-Entscheidung haben wir noch 3 PKWs besessen. Totaler Schwachsinn rückblickend, der Verkauf stellt für uns auch ein “Aufräumen” dar.
Das Geld, welches wir durch den Verkauf erwirtschaftet haben, ist allerdings nicht in unsere Reisekasse geflossen, sondern ist unser Backup-Plan für unsere Wiederkehr.

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